WANTED : Gefährliche Pflanzen

Bekämpfungskampagne Riesenbärenklau 2022

 

Auch im Frühjahr 2022 werden die Flussverträge Amel/Rur und Mosel/Our sowie alle anderen wallonischen Flussverträge erneut mit Hilfe verschiedener Partner (Gemeinden, Provinz, Wallonische Region und andere) die Bekämpfungskampagne gegen die Ausbreitung des Riesenbärenklaus starten.

Bei uns wurde die Pflanze vor über einem Jahrhundert eingeführt. Diese sehr schnell wachsende Pflanze kann in nur einem Jahr eine Höhe von 2-3m erreichen und bildet große (50-60cm), tief eingeschnittene und leicht flaumige Blätter. Durch die riesigen Blätter kann am Fuß der Pflanze keine heimische Vegetation entstehen!

Neben den ökologischen Schäden ist die Pflanze auch für Menschen und Tiere gefährlich. Wenn die Haut mit dem Pflanzensaft in Kontakt kommt und diese dem Sonnenlicht ausgesetzt wird, können Rötungen, Blasen und sogar schwere Verbrennungen auftreten!

Weitere Informationen über den Riesenbärenklau finden Sie auf der Website der wallonischen Region (Linkbereich) oder Sie kontaktieren uns und wir lassen Ihnen eine Broschüre zukommen.

Neben dem Riesenbärenklau gibt es weitere invasive Pflanzenarten die ökologische und gesundheitliche Risiken bergen. Die Ambrosia, auch Beifußblättriges Traubenkraut genannt, zum Beispiel ist immer häufiger bei uns zu finden. Diese Pflanze verursacht aufgrund ihres Pollens bei etwa einem Zehntel der Bevölkerung starke allergische Reaktionen. Zusätzlich kann sie auf Ackerflächen zu einem nur schwer beherrschbaren Unkraut werden. Um die Verbreitung einzudämmen wird ihr Vorkommen bereits genaustens überwacht und bekämpft.

Weitere Informationen über die Ambrosia finden Sie im Linkbereich.

Auch Sie können uns bei der Bekämpfung helfen, da Sie täglich auf den Straßen und Wegen Ihrer Gemeinde und darüber hinaus unterwegs sind.

Melden Sie den Standort Ihrer Beobachtungen ganz einfach beim Flussvertrag, dem Umweltdienst Ihrer Gemeinde oder dem Forstamt.

So können wir unsere Bestandsaufnahme aktualisieren, um den verschiedenen Akteuren im Kampf gegen diese Pflanzen möglichst vollständige Informationen zur Verfügung zu stellen.

Vielen Dank im Voraus!

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